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Therapiemethoden

Gesprächstherapie nach Carl Rogers

Es tut gut, wenn jemand einem wirklich zuhört, ohne über einem zu richten, ohne zu versuchen die Verantwortung zu übernehmen oder nach seinen Vorstellungen zu formen. Dadurch wird es möglich, die erschreckenden Gefühle von Schuld, Verzweiflung und Verwirrung zu offenbaren. Wenn man verstanden und gehört wird, dann ist es möglich seine Welt auf eine neue Weise zu sehen. Es ist erstaunlich, wie Probleme die unlösbar erscheinen lösbar werden. Wenn ein Mensch sich selber versteht und schätzt, wird er kongruenter in seinen Erfahrungen. Er genießt die Freiheit ein echter und zufriedener Mensch zu sein.

Gestalttherapie nach Fritz Perls

Die Gestalttherapie basiert auf einem ganzheitlichen Weltbild, in dem der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist gesehen wird. Sie geht davon aus, dass das Grundbedürfnis eines Menschen innerer Wachstum und geistig-seelischen Gesundheit ist. In der Gestalttherapie wird weniger über die vergangenen Probleme geredet. Vielmehr geht es um das Erleben im Hier und Jetzt. Der Klient wird auf seine jetzige Wahrnehmung fokussiert. Durch das Bewusstwerden durch Empfindungen, Gefühle und Bedürfnisse kommt ein Veränderungsprozess in Gang. Er hilft unbewältigte Probleme abzuschließen um frei von der belastenden Vergangenheit zu werden. So wird es möglich freier und bewusster in der Gegenwart zu leben.

Die Systemische Therapie

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit nach innen richten, nehmen wir verschiedene Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster wahr die sich je nach Lebenssituation verändern. Diese sich ständig wiederholenden Gedanke und Gefühlsmuster werden in der systemischen Therapie auch Teile genannt.

So gibt es verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns: der Teil, der gerne hilft und fürsorglich ist; der Teil, dem es wichtig ist sich richtig zu verhalten; der Teil, der uns antreibt oder kritisiert; der Teil der schnell müde und erschöpft ist; und der Teil, der schnell wütend wird, wenn man ihn nicht in Ruhe lässt. Diese inneren Teile verhalten sich ähnlich wie Familienmitglieder, die miteinander in Beziehung stehen. Wenn aber einer aus der Familie seine Bedürfnisse durchsetzt, löst das innere Spannungen aus und es kommt zum Konflikt. Das schafft Unzufriedenheit und Disharmonie.

Wird die Spannung zu hoch drängen sich ablenkende Persönlichkeitsanteile in den Vordergrund. In der systemischen Therapie werden sie auch Feuerbekämpfer genannt. Sie sorgen dafür, dass innere Konflikte unterdrückt und wieder in die Verbannung geschickt werden. Obwohl sie es gut meinen hat ihre Hilfe verehrende Folgen. Feuerbekämpfer nutzen zum Beispiel: Alkohol- oder Fernsehmissbrauch, Essattacken und andere selbst zerstörende Verhaltensmuster um den inneren Konflikt abzuwehren.

Gleichzeitig neben den Teilpersönlichkeiten existiert ein Bewusstsein aus dem wir unsere inneren Persönlichkeitsanteile wahrnehmen und beobachten können. Diesen Bewusstseinszustand bezeichnen wir als das Selbst. Das Selbst hat besondere Qualitäten von Mitgefühl, Weisheit, Akzeptanz, Liebe und innere Führung. Mit seiner Unterstützung ist man in der Lage innere Konflikte mit seinen Persönlichkeitsanteilen zu transformieren.

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