Der Atlas

Die Lage des Atlas

Der Atlas ist der oberste Wirbel von der Halswirbelsäule. Er erhielt seinen Namen von dem griechischen Gott Atlas, der auf seinen Schultern die Erde trug.
Auch unser Atlas ist ein Lastenträger. Seine Aufgabe ist es unseren 5 bis 8 kg schweren Kopf zu tragen. Der Axis ist sein Gegenspieler. Er wird auch Dreher genannt. Er ist der zweite Wirbel von der Halswirbelsäule.

Atlas und Axis nehmen eine Sonderstellung ein

Der Atlas und der Axis nehmen durch ihre besondere Form bei der Wirbelsäule eine Sonderstellung ein. Sie umschließen den auslaufenden Hirnstamm, in dem viele wichtige lebenswichtige Funktionen liegen. Beide Wirbel sind nicht durch eine Bandscheibe verbunden. Dadurch können wir unseren Kopf in alle Richtungen drehen, heben und senken. Verletzungen an dieser Stelle können deshalb schlimme Folgen haben. Bereits eine leichte Verschiebung, ausgelöst durch physische und seelische Ursachen, können Druck auf die durch den Atlas verlaufenden Nervenbahnen ausüben. Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit, Zahn-, Augen-, Ohrenbeschwerden (wie Ohrensausen, Schwindel) oder auch hoher Blutdruck können unter anderem die Folge sein.

Der Atlas korrespondiert mit dem 5. Lendenwirbel

Wenn wir gehen oder rennen, rotieren der Atlas und der fünfte Lendenwirbel in die gleiche Richtung. Ist der Atlas schief, kann auch der 5. Lendenwirbel verschoben sein. Ist der 5. Lendenwirbel verschoben ist auch das Becken verschoben. Wir sprechen dann von einem Beckenschiefstand.

Der Beckenschiefstand

Ein Beckenschiefstand löst oftmals eine Kettenreaktion aus. Durch die Fehlstatik an der Wirbelsäule, entstehen Haltungsschäden und eine einseitige Belastung des Skeletts. Bleibt der Beckenschiefstand über Jahre unbehandelt kann das zu folgenden Erkrankungen der Wirbelsäule führen.

Ist das Becken schief - wird der Mensch krank

1 Kieferfehlstellung, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindelanfälle, Ohrensausen, Hörsturz, Schielen

2 Nackenschmerzen, Schiefhals, Missempfindungen und Lähmungen in den Armen


3 Seitwärtsverkrümmung der Wirbelsäule (Skoliose)



4 Rückenschmerzen Bandscheibenvorfall, Ischialgie


5 Frühzeitiger Verschleiß am Hüftgelenk


6 Schäden am Innen- und Außenmeniskus



7 Veränderungen am Fußgewölbe  


Nervenblockierungen an der Wirbelsäule

Aus den einzelnen Rückenwirbel treten Nerven aus, die in den jeweiligen dazugehörigen Regionen die Organe mit Energie (siehe unten) versorgen. Wird Druck auf eine Bandscheibe ausgelöst, z. B. durch einen Bandscheibenvorfall oder Artrose, können die Nerven gereizt oder gequetscht werden. Die innere Organe werden mit zu wenig Energie versorgt und erkranken.

Blockierungen an der Wirbelsäule und ihre Folgen

Schon ein leichter Druck von 0,4 mg auf einen Nerv reicht aus (das ist ein Gewicht von einem halben Würfelzucker), um ein Organ nicht mehr richtig mit Energie zu versorgen.

Durch die Zentrierung am Atlas kann sich die Wirbelsäule wieder aufrichten. Dadurch lösen sich die Nervenblockierungen an der Wirbelsäule. Aus diesem Grund können Heilerfolge im Körper entstehen, die weit von der Wirbelsäule liegen.  
Halswirbelsäule C1 - C2
Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, psychische Probleme, hoher Blutdruck, Augen- und Ohrenbeschwerden und Nasennebenhöhlenreizungen.
Halswirbelsäule C3 - C4
Trigenminusneuralgien, Schwerhörigkeit
Halswirbelsäule C5- C7
Nacken- und Oberarmschmerzen Schilddrüsenerkrankungen
Brustwirbelsäule Th1 - Th3
Herzbeschwerden, Husten, Atemwegserkrankunen, wie Bronchitis und Asthma, Allergien, Ekzeme Nierenbeschwerden, Diabetes
Brustwirbelsäule Th4 - Th8
Gallenbeschwerden, Kreislaufprobleme, Lebererkrankung, Sodbrennen und andere Magenbeschwerden, Diabetes
Brustwirbelsäule Th9 - Th12
Allergien, Nierenbeschwerden, Ekzeme, Rheuma
Lendenwirbelsäule L1 - L3
Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Blinddarmentzündung, Hexenschuss, Impotenz und Menstruationsstörungen
Lendenwirbelsäule L4 - L5
Hexenschuss, Reizung des Ischiasnervs, Prostataprobleme und Wadenkrämpfe